Freitag, 6. Juli 2012

Sign-Art in Rom

In vielen Städten sind inzwischen kreativ beklebte Straßenschilder zu finden, so auch in Rom...

Im (nun beinahe) vergangenen Jahr habe ich immer wieder neue entdeckt, die ich jetzt in einem eher wortkargen Post, präsentieren will.


Beginnen wir mit dem einzigen Aufkleber, der sich nicht auf einem Schild befindet:
Diese kleinen Werber für grüne Energie sind erst vor kurzem, inzwischen aber in großer Zahl, aufgetaucht.



Eines der ersten Schilder, auf denen ich eine Veränderung bemerkt habe...



Farblich gut passend, aber wenig Angst einflößend... 






Das wohl bekannteste und weit verbreitetste Beispiel dieser Spezies.
Wohin er damit will, bleibt offen.



Eine weitere Variante verpasst dem Bild noch etwas Dämonisches!









Kommen wir zum letzten Exemplar der "Durchfahrt verboten"-Schilder:
Gute Fahrt!






Weiter geht es mit den - in Rom ja gut aufgehobenen - religiösen Werken.

Ein kleiner Aufkleber und schon weist der Engel den Weg.







Auch sehr verbreitet ist diese Darstellung des Kreuzes...


... und diese Variante mit Pieta










Mehr beklebte Schilder konnte ich in diesem Jahr nicht entdecken, aber ich denke es sind schon einige zusammen gekommen.

Zum Schluss noch eine kleine Anekdote zur Entstehung der Bilder:
Immer wenn ich wieder ein neues Bild entdeckt hatte und davor stehen geblieben bin um es zu fotografieren, blieben auch einige Touristen stehen, die ich durch mein Fotografieren auf die beklebten Schilder aufmerksam gemacht hatte.
Daran sieht man recht gut, wie wenig Beachtung wir (vor allem als Tourist) alltäglichen Dingen, wie Straßenschildern schenken.

Sonntag, 1. Juli 2012

Peter und Paul - Hochfest der Stadtpatrone

Die zu diesem Anlass eingekleidete Petrusfigur
Am vergangenen Freitag war das Hochfest der Heiligen Peter und Paul. Da diese die Stadtheiligen Roms sind, ist dieses Fest in Rom sogar ein Feiertag und wird entsprechend groß gefeiert.








Ich habe zu diesem Anlass an der Papstmesse teilgenommen.
Dabei hatte ich das Glück, einen sehr besonderen Platz zu haben: nämlich direkt hinter dem Altar - zwischen Lektoren und Ministranten!









Der Nachteil dabei war nur, dass wir wegen der Höhe des Hauptaltares nicht viel von dem Geschehen davor mitbekommen haben. Dafür konnten wir alles, was sich hinter diesem abgespielt hat - besonders die Eucharistiefeier (die sonst von der anderen Seite kaum sichtbar ist) - gut aus der Nähe verfolgen.

Die Erzbischöfe mit Pallium (ganz rechts: Woelki)


Außerdem wurde zu Beginn dieser Feier 30 Erzbischöfen, darunter auch der Berliner Erzbischof Kardinal Woelki, das Pallium verliehen.

Capella Sistina und Westminster Abbey Choir
Auch die musikalische Gestaltung dieses Gottesdienstes war etwas Besonderes, da die Capella Sistina vom Westminster Abbey Choir unterstützt wurde, der für einige Tage zu Gast in der ewigen Stadt war.



Orthodoxer Besuch war geladen


 

Dieses päpstliche Pontifikalamt war auf jeden Fall ein schöner und würdiger liturgischer Abschluss meines Jahres hier in Rom.


Pileolus auf dem Gabentisch